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Glaubenserfahrungen / Lebenskrise

Auf dieser Seite berichten wir von Erfahrungen, die Menschen mit Gott bzw. Jesus Christus gemacht haben.

Endlich konnte ich wieder atmen.

Geboren werden - Jahrzehnte leben - Sterben.
Dagmar Popp-Schaper

War da auch in Ihrem Leben einmal eine Zeit, in der Sie sich fragten ob das alles einen Sinn haben könnte?

Ich fand es schon immer interessant, mit den verschiedensten Menschen stundenlang über den Sinn des Lebens zu philosophieren. Da mir niemand eine befriedigende Antwort geben konnte, dachte ich, es müsse wohl jeder seine persönliche Antwort entdecken. Oder gab es eine Wahrheit, die für alle verbindlich war?

Zwischen diesen ernsthaften Überlegungen genoss ich mein Leben in vollen Zügen, in Discos und häufig wechselnden Männerbeziehungen. Ich war als unerwünschtes Kind alkohol-abhängiger Eltern aufgewachsen und fühlte mich vom Schicksal betrogen. Um so mehr rang ich um Sinnfindung: Gab es überhaupt ein Leben nach dem Tod? Stimmte die Reinkarnations-lehre, nach der sich jeder Mensch mehrmals in ein Erdenleben begibt? Warum erinnerte ich mich nicht an frühere Leben?
Auf meiner Suche nach Antworten wollte ich unbedingt den richtigen Weg finden. So befasste ich mich auch mit den verschiedensten Religionen. Besonders vertiefte ich mich in den Buddhismus.
Doch warum hieß das, womit ich durch Meditation Kontakt aufnehmen sollte, das große "Nichts"? Führten denn nicht alle Religionen zu Gott? Wie konnten die Buddhisten diesen Gott "Nichts" nennen?

Vieles schien mir rätselhaft. Auch war ich nicht bereit, in langen Meditationen meinen Verstand einfach auszuschalten - er sollte mir ja dazu dienen, die Wahrheit zu finden. Dafür war ich sogar bereit, Opfer zu bringen. Zehn Jahre lebte ich streng vegetarisch, was übrigens nicht immer einfach, aber sehr beruhigend für mein Gewissen war. Falls wirklich ein Gott existierte, der Menschen und Tiere geschaffen hatte, sollte er mir wenigstens nicht vorwerfen können, einen Teil seiner Schöpfung vernichtet zu haben. Nach meiner damaligen Erkenntnis waren Menschen und Tiere auf jeden Fall gleichwertig.

Für alles Übersinnliche war ich nun offen: Esoterik, Parapsychologie, New Age, weiße Magie. Nur mit dem Teufel - sofern es diesen überhaupt gab - wollte ich nichts zu tun haben. Und weil ich glaubte, dass es auch gute Dämonen gibt, versuchte ich mit ihnen und anderen Geistwesen Kontakt aufzunehmen. Doch je mehr ich mich mit dem Übersinnlichen befasste, umso schlechter ging es mir. Damals konnte ich das eine mit dem andern nicht in Beziehung bringen. Meine Sehnsucht nach innerem Frieden wuchs, je mehr mich Angstzustände zu quälen begannen. Oft ging ich tagelang nicht aus dem Haus. In unserer Wohnung machten sich unerklärliche Klopfgeräusche bemerkbar, Lampen schalteten sich von selbst an, Gegen-stände lagen plötzlich irgendwo anders. So hatte ich mir den Kontakt mit den übersinnlichen Wesen nicht vorgestellt. Immer wieder bat ich diese mich von meiner Angst zu befreien. Plötzlich sah ich sie: Hässliche, hämische Wesen, die in den Zimmerecken saßen.

Immer wieder hörte ich Stimmen, die mir genau schilderten, wie ich mein Leben am besten beenden sollte. Selbstmordgedanken beschäftigten mich zunehmend, als gäbe es keinen Ausweg für mich außer dem Tod. Wäre da nicht die Verantwortung meiner kleinen Tochter gegenüber gewesen... hätte ich auf die Stimmen gehört, die mir suggerierten, alles wäre ganz einfach und wunderbar für mich? Dann änderten die Stimmen ihre Taktik: Sie flüsterten mir ein, ich sei ohnehin nur eine Belastung für meine Familie. Wenn ich das Beste für meine Tochter wolle, bliebe nur der Selbstmord. Es stimmte, ich kümmerte mich zu diesem Zeitpunkt zu wenig um sie, statt dessen drehte ich mich um meine eigenen Angstgefühle. Ich hatte einfach Angst vor der Angst und glaubte, geisteskrank zu werden, weil ich Stimmen hörte, die für andere nicht wahrnehmbar waren.

Eines Tages hatte ich plötzlich einen für mich ungewöhlichen Gedanken: "Nur Gott kann mir noch helfen". Dieser Einfall überraschte mich sehr. Ich war mir sicher, dass ich mir das nicht selbst ausgedacht hatte, denn ich konnte ja noch nicht einmal beten. Wenn es Gott jedoch wirklich gab und Jesus wirklich lebte, würde er mich ohnehin niemals beachten, denn unver-mittelt hatte ich das Gefühl, ich müsste der schlechteste Mensch auf der ganzen Erde sein. Dabei war ich bisher überzeugt gewesen, ein guter Mensch zu sein. In meinem Innern tobte eine wilde Auseinandersetzung. Das Stimmengewirr wurde immer lauter - Selbstmord schien immer mehr der einzige Ausweg.

Dazwischen hörte ich auf einmal eine sanfte Stimme. Sie bot mir Hilfe an und machte mir deutlich, dass Gott das Leben geschaffen hat. In diesem Augeblick empfand ich ein eigenartig zwingendes Gefühl, sofort in die Stadt gehen zu müssen. Doch weder hatte ich dort etwas zu erledigen, noch Zeit für einen Stadtbummel. Außerdem fühlte ich mich ganz schrecklich; mein Kopf schien auseinander zu platzen und in mir tobten weiterhin fast unerträgliche Kämpfe. Dennoch ging ich, wie innerlich geschoben, zur U-Bahn. Als ich sie verließ, fielen mir ein Büchertisch und bunte Plakate auf, die zu einer Evangelisation einluden. Mutig ging ich auf den Büchertisch zu, neugierig ob ich dort ein Buch finden könnte, das mich beten lehrte. Dabei fiel mir auf, dass von den Menschen, die ihn betreuten, eine ganz besondere Wärme und Zufriedenheit ausging. Eine jüngere Frau sprach mich freundlich an. Sie strahlte eine so spürbare Liebe aus, dass ich sie nicht ertragen konnte. Schnell drehte ich mich um und ging weiter. Niemand sollte meine Tränen sehen...

Diese evangelistische Abendveranstaltung, zu der man an diesem Stand einlud, die wollte ich besuchen. In meinem Kopf dröhnte es und im selben Moment hatte ich die Adresse ver- gessen. Was nun? Ganz leise, unüberhörbar, sagte ich: "Gott, wenn es dich gibt und wenn ich dich bei dieser Veranstaltung finden kann, so hilf mir, dorthin zu kommen". Im selben Augen- blick drückte mir jemand eine Einladung in die Hand. Ich blieb erstaunt stehen und schaute mich um, sah aber niemanden. Noch ehe mir bewusst war, dass ich eben gebetet hatte, hielt ich Gottes Gebetsantwort schon in meinen Händen.

Erst drei Tage später konnte ich die Evangelisation besuchen. Diese Zeit schien mir die längste und schwerste meines Lebens zu sein. In großer Verzweiflung schrie mein Herz: "Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann gib mir ein einziges Zeichen." Plötzlich wurde es still und ich hörte eine sanfte Stimme zu meinem Herzen reden: "Dagmar, ich habe dir viele Zeichen gegeben. Warum erkennst du sie nicht?"

Mit gemischten Gefühlen, aber voller Erwartung, besuchte ich den nächsten Evangelisations-abend. Mitten unter den vielen Menschen kam es mir vor, als gelte die Verkündigung nur mir allein. Bald konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Zum Schluss sollte jeder nach vorn kommen, der ein neues Leben mit Jesus Christus beginnen wollte. Weinend erkannte ich, dass Jesus für alle meine Sünden ans Kreuz gegangen war und übergab ihm mein altes kaputtes Leben, damit er alles neu machte.

So oft hatte ich selber versucht, Frieden in mein Leben zu bringen. Aber es war mir niemals gelungen. Nun war alles anders. Jetzt erfüllte mich ein großer innerer Frieden, der sich nicht in Worte fassen lässt. Die Last, die meinen Brustkorb zu erdrücken drohte und das Atmen schwer machte, war im selben Augenblick ganz und gar von mir gewichen. Es war klar und neu geworden an diesem Tag: Jesus selbst ist die Wahrheit. Er allein ist die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin: Dagmar Popp-Schaper


Schreiben Sie mir Ihre Glaubenserfahrungen und ich stelle Sie hier unzähligen Menschen zur Vefügung; denn alle sollen wissen, dass unser Gott ein lebendiger Gott ist. Wenn Sie auch so denken, dann würde ich mich über Ihre Erfahrungsberichte freuen. Gott segne Sie.

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Aber du, Herr, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor. Ps. 3,4

Bei Gott findet man Hilfe. Ps. 3, 9a. Weitere Sprüche

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