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Alexander Zverev


Wer wird der nächste Trainer von Alexander Zverev sein?

Alexander Zverev und sein Trainer Juan Carlos Ferrero gehen jetzt getrennte Wege, so lautet die Bestätigung des Managers des zwanzigjährigen deutschen Tennis-Profis. Die spanische Sporttageszeitung "Marca" berichtet diesbezüglich über "unüberbrückbare inhaltliche Differenzen" hinsichtlich der "Ausrichtung des Umfelds" als Trennungsgrund. Flugs kamen Gerüchte auf, die über eine künftige Zusammenarbeit mit Boris Becker spekulieren, der zurzeit "Head of Men's Tennis" im DTB ist.

Zverev trennt sich von seinem Trainer Juan Carlos Ferrero
Seit Juli 2017 gehörte der ehemalige Weltranglistenerste Juan Carlos Ferrero dem Trainerteam von Alexander Zverev an. Kurz nach dessen Eintritt ins Team gewann Zverev die Turniere in Montreal und Washington D.C., die wahrlich hochkarätige Gegner zu bieten hatten. Trotzdem hat er bei den US Open den erstmaligen Einzug ins Grand-Slam-Viertelfinale sowie die Australian Open erneut verpasst.

Im vergangenen Jahr gewann Zverev immerhin fünf Titel. Der Chilene Patricio Apey nannte es eine "fantastische Zeit mit Juan Carlos" und fügte hinzu, dass Ferrero "interessante Dinge mit eingebracht hat". Nach den Australian Open habe sich Sascha aber entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden, berichtete Apey weiter an die Deutschen Presse-Agentur.

Wird Boris Becker bald der neue Zverev-Trainer sein?
Schon in der kommenden Woche wird der dreimalige Wimbledonsieger Zverev zum ATP-Turnier in Acapulco begleiten. Unverändert wird aber Alexander Zverev Senior der Chefcoach des Teams bleiben. Apey bemerkte dazu, dass der Vater stets sein Haupttrainer war und dies auch so bleiben soll, gerade mit Blick auf die jetzt anstehenden nächsten Karriereschritte seines Sohns.

Dessen ungeachtet hat Boris Becker (50) Anfang Februar mit Alexander Zverev im Zuge des deutschen Davis-Cup-Erfolgs zusammengearbeitet. Er gilt ohnehin schon lange als guter Freund der Familie Zverev. In der Woche davor hielt sich Becker auch beim ATP-Turnier in Rotterdam ganz in der Nähe von Zverev auf.

Es heißt, dass Becker in seiner Eigenschaft als Head of Men's Tennis Zverev berät. In dieser Funktion, so Beckers eigene Aussage, schaut er sich alle Spiele an, selbstverständlich auch jene von Sascha Zverev. Wie um die Spekulationen abzuwiegeln, fügte Becker noch hinzu, dass er das nächste Mal erst wieder beim Turnier in Miami ab dem 19. März dabei sein wird, weil er im Kontext seines Jobs beim DTB alle Spieler, natürlich auch Sascha, beobachtet. So wird Becker gemeinsam mit Michael Kohlmann, dem Davis-Cup-Teamchef, Ende März beim Masters-Turnier in Miami sein. Konkretere Angaben über seine genaue Aufgabe machte Becker nicht. Apey ergänzte dazu, dass die Stimme von Boris Becker gern gehört wird, wenn dieser bei den Turnieren dabei sein sollte.

Der DTB weicht den Spekulationen mit Blick auf Beckers Engagement im Zverev-Trainerteam aus, indem von dort aus verlautbart wird, dass Becker nach wie vor der Head of Men's Tennis ist und es keinen Grund gäbe, daran zu zweifeln, dass dies auch so bleibt.






geschrieben am 26.02.2018 um 06:20 Uhr.