Tennis, Tennisvereine,  Tennis-Turniere, Tennisblenden, Weltrangliste, Tennisplatzbau, Tennisspieler, Grand Slam Turniere, Tennisplatz, Trainersuche, Tennishotels, News
Tennis AaronTennis AaronTennis Aaron

News

Tennis

Angelique Kerber


Angelique Kerber vor der Sandplatzsaison 2018

Mit dem Duell im Fed Cup-Halbfinale gegen Tschechien beginnt für Angelique Kerber gleichzeitig die Sandplatzsaison 2018. Dass dieser Untergrund kein Lieblingsbelag der Kielerin ist, ist unbestritten. Dabei gibt es keinen plausiblen Grund. Kerber nimmt es mit Humor, wie sie im Eurosport-Interview unter Beweis stellt: „Es kann nur besser werden.“

2017 lief die Sandplatzsaison alles andere als gut. Bei den Turnieren in Rom und Stuttgart verlor die 30-Jährige ihr Auftaktmatch. Und bei den French Open schied Kerber in Runde eins aus. Die schlechte Bilanz in der letzten Saison ist die Chance für eine gute Platzierung in dieser Saison. Viele Punkte hat die aktuell Zwölftplatzierte der Weltrangliste nicht zu verteidigen.

„Das ist nicht wirklich mein Lieblingsbelag“, stellt die Linkshänderin klar, aber dennoch „könnte mir Sand eigentlich liegen.“ Das zeigt die Tatsache, dass sie drei ihrer insgesamt elf Turniersiege auf der WTA-Tour auf Sand feiern konnte. 2015 und 2016 gewann sie das Turnier in Stuttgart und 2015 kam noch der Turniersieg in Charleston dazu.

Mit Fissette und Brandsma zwei neue Männer im Team

Dass das Selbstvertrauen auf Sand fehlt, beweist folgende Aussage von Kerber: „Zu große Erwartungen habe ich nicht.“ Ganz anders klingt da ihr neuer Trainer Wim Fissette. Der Belgier sendet der Konkurrenz eine Kampfansage: „Wir werden die beste Angie noch sehen! Und diese beste Angie gehört in die Top 5 der Weltrangliste und zählt bei den Grand-Slam-Turnieren immer zu den Favoritinnen.“

Und auch der neue Fitnesstrainer Rob Brandsma aus den Niederlanden unterstützt die Deutsche. Es ging in der Vorbereitung viel um Robustheit, Power und Beinarbeit. Brandsma kommt eine wichtige Rolle zu, denn Kerber sieht ihre Fitness als einen Schlüssel zum Erfolg an: „Die Fitness ist das, was mein Spiel ausmacht. Ich bin keine Spielerin, die nur Winner schlägt. Ich muss diese Ausdauer haben und schnell sein.“

Jedenfalls herrscht kein Zweifel am neuen Team, wie die zweifache Grand-Slam-Gewinnerin unterstreicht: „Ich habe Vertrauen in mein Team gewonnen. Jeder kann auf den anderen zählen. Und jeder hat seine Aufgabe, die Rollenverteilung ist klar. Ich kann mich darauf konzentrieren, auf den Platz zu gehen.“







geschrieben am 13.04.2018 um 18:11 Uhr.