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Boris Becker


Head of men's Tennis
Boris Becker
Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 22.08.2018 unter:
Begehrte Tipps von Boris Becker

Boris Becker kehrt nach 17 Jahren zum Deutschen Tennis Bund zurück - er wird "Head of men's Tennis".

Becker wird das gesamte Männertennis im Blick haben - und auch das Training der Nachwuchsspieler an den Leistungsstützpunkten des DTB koordinieren.

Damals im bereits im August als diese Ernennung ausgesprochen oder beschlossen wurde sagte Becker:
„Ich liebe diesen Sport und ich liebe dieses Land. Es freut mich, wieder eine wichtige Aufgabe im deutschen Tennis übernehmen zu dürfen". Becker  der vorerst einen Vertrag bis Olympia 2020 hat und nach DTB-Angaben ehrenamtlich arbeitet: "Das ist ein neuer DTB, es ist eine runde Sache, das Timing passt."

Ich denke das ist ein wichtiger Schritt so jemand zu verpflichten, der seine Erfahrungen in den Tennissport einbringt und auch den Deutschen Tennis-Profis mit Rat und Tat zur Verfügung steht.


Der SPONSORs Verlags GmbH berichtet auf seiner  Internetseite www.sponsors.de von einem neuen Aufschwung im Tennis.

Dieser Aufschwung im Deutschen Tennis, der sicher von vielen Tennisfans längst erwartet wird, ist längst überfällig und kann eigentlich nur von einem großen Verband der über den Dingen steht, ausgehen. So scheint mir auch der Artikel von SPONSORs mehr als lesenswert zu sein; ab: Tennis: Neuer Schwung.

Ex-Profi Alexander Waske hatte sich bei SPORT1 begeistert über den Becker-Coup geäußert. "Je mehr Aufmerksamkeit dieser Sport bekommt, desto besser geht es dem Sport. In den letzten Jahren hatten wir davon zu wenig. Insofern ist es genau das richtige, denn Boris ist der Garant dafür, dass darüber gesprochen wird", so Waske.

Tennis: Neuer Schwung

Nach Jahren des Abschwungs erscheint die Konstellation derzeit günstig wie nie, die Sportart Tennis in Deutschland wiederzubeleben. Um den einstigen Spitzenmarkt auf der Tennis-Weltkarte zu entwickeln, müssen die wichtigsten Protagonisten aber näher zusammenrücken.

Selten in seiner Geschichte hat der Deutsche Tennis Bund (DTB) mit einer Personalie die Aufmerksamkeit so auf sich gezogen wie mit der Verpflichtung von Boris Becker.

16 Kamerateams, zwei Dutzend Fotografen und über 100 Journalisten empfingen die „Lichtgestalt“ des deutschen Tennis bei ihrer Vorstellung als „Head of Men‘s Tennis“ im Frankfurter Römer im August des vergangenen Jahres. Mit der Rückkehr der Sportikone in ein offizielles Amt sorgte der DTB für eine lange vermisste Aufbruchsstimmung im weltgrößten Tennisverband.

Allein der mediale Auflauf bei seiner Antrittsrede zeigte, welche Strahlkraft Becker noch immer besitzt. Als Frontmann zieht der dreimalige Wimbledon-Sieger seit seinem Amtsantritt das breite Interesse der Öffentlichkeit auf sich – und sorgt so auch dafür, dass der DTB endlich ohne störende Nebengeräusche an einer stabileren Zukunft arbeiten kann. Das war unter den Regentschaften des ehemaligen Präsidenten Karl-Georg Altenburg und seines Vorgängers Georg von Waldenfels in den vergangenen Jahren längst nicht immer der Fall.

Zu oft wurden Streitigkeiten über Zukunftsfragen, Strukturen und Hierarchien im deutschen Tennis öffentlich ausgetragen. Auch weil Bankmanager Altenburg nicht der Schulterschluss mit den starken „Landesfürsten“ gelang. Sein Nachfolger Ulrich Klaus stand selbst über zehn Jahre an der Spitze des rheinland-pfälzischen Landesverbandes. DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard beobachtet auch deshalb eine „innenpolitische Ruhe“, seit Klaus das Amt des DTB-Präsidenten übernommen hat. Dass der deutsche Tennis-Sport nach Jahren des Abschwungs unter neuer Führung wieder zart erblühen könnte, hat indes weitere Gründe.

„Völlig neues Level“

Dem DTB ist es zuletzt nicht nur gelungen, ein professioneller wirkendes Bild in der Öffentlichkeit abzugeben. Es wurde auch endlich der langjährige Rechtsstreit mit der Spielerorganisation ATP um den Verlust des Masters-Status des Hamburger Rothenbaum-Turniers beigelegt. Der DTB entging so einer Zahlung von Prozesskosten in zweistelliger Millionenhöhe. Der Verband ist Inhaber der Hamburger Turnier-Lizenz und verpachtet sie.

Zusätzlich wurde für den DTB dadurch der Weg frei, zum ersten Mal in der Geschichte des Verbandes in die staatliche Förderung des Bundesministeriums des Inneren (BMI) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) aufgenommen zu werden. Die hierfür notwendige finanzielle Stabilität war unter anderem auch an die Beendigung des Rechtsstreits mit der ATP geknüpft. Geschätzt 500 000 Euro pro Jahr dürften zunächst an den Verband fließen. Auch wenn es hierzulande bei Weitem nicht die Fördermöglichkeiten der Grand-Slam-Nationen wie Frankreich oder Großbritannien gibt, konnten dank der zusätzlichen Mittel neue Strukturen im Leistungssport-Bereich geschaffen werden.
Soweit der Bericht von SPONSORs

geschrieben am 14.04.2018 um 10:32 Uhr.