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Michael Stich


Michael Stich wird in die Tennis Hall of Fame aufgenommen
Michael Stich

Mit Alexander Zverev hat das deutsche Herrentennis erst seit kurzem wieder einen Hoffnungsträger, der sich über längere Zeit an der Weltspitze halten kann. In den 1990er-Jahren sah das noch anders aus: Da gab es mit Boris Becker und Michael Stich gleich zwei Deutsche, die im globalen Tennis eine wichtige Rolle spielten. Letzterer wird in Kürze in die Tennis Hall of Fame aufgenommen.

Einer der besten Tennisspieler aller Zeiten

Mehr als 250 Damen und Herren sind in der 1955 ins Leben gerufenen International Tennis Hall of Fame vertreten. Unter ihnen sind Legenden wie Rod Laver, Billie Jean King, Martina Navrátilová und Pete Sampras. Allerdings wurde bis 2018 nur fünf deutschen Tennisspielern die Ehre zuteil, in diesen illustren Kreis aufgenommen zu werden. Gottfried von Cramm war 1977 der erste, es folgten Boris Becker (2003), Steffi Graf (2004), Hans Nüsslein (2006) und Hilde Sperling (2013). Michael Stich ist demzufolge der insgesamt sechste Deutsche in der Tennis Hall of Fame. Für die Zeremonie begibt er sich nach Newport im US-Bundesstaat Rhode Island. Im dort befindlichen Casino ist sowohl die Hall of Fame als auch ein Tennismuseum untergebracht. Neben Stich wird am 21. Juli auch die Tschechin Helena Suková im Kreis der besten Tennisspieler aller Zeiten begrüßt. Am 22. Juli muss Stich jedoch schon wieder in Hamburg sein, weil er dort im Rahmen der German Tennis Championships in einem Legenden-Match gegen John McEnroe antritt.

Spieler und Turnierdirektor

Der größte Erfolg, den Michael Stich in seiner aktiven Karriere errungen hat, ist wohl sein Wimbledon-Sieg im Jahr 1991. Auf dem Weg ins Endspiel schlug er unter anderem Jim Courier und Stefan Edberg und traf im deutsch-deutschen Finale auf Boris Becker. Diesen schlug Stich in drei Sätzen und holte damit als bislang letzter Deutscher im Herreneinzel den Titel in Wimbledon. Interessanterweise traten Stich und Becker ein Jahr später bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gemeinsam in der Doppelkonkurrenz an und gewannen die Goldmedaille. Im Jahr 1993 wurde Stich ATP-Weltmeister und erreichte dadurch den zweiten Platz in der Weltrangliste. Eine höhere Platzierung war ihm allerdings nicht vergönnt. Stich, der 1994 bei den US Open und 1996 bei den French Open das Finale erreichte, beendete im Jahr 1997 seine aktive Karriere. 2009 übernahm er die Position als Direktor der German Tennis Championships am Hamburger Rothenbaum. Die diesjährige Auflage des Turniers wird die letzte sein, für die Stich als Direktor verantwortlich ist.








geschrieben am 20.07.2018 um 22:06 Uhr.