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Rasenturniere


Mallorca Open, Birmingham und Halle Westf.

Nachdem die meisten deutschen Tennisprofis bei den drei Rasenturnieren relativ früh ausgeschieden sind, kann das natürlich keine optimale Vorbereitung auf Wimbledon sein. Der einzige Vorteil, sie können nun in aller Ruhe darüber nachdenken, was an ihrem Spiel dringend verbessert werden muss. Allerdings hätten sie das bereits am Anfang des Jahres tun müssen.

Mallorca Open:

Tatjana Maria steht im Finale in Mallorca

Als Nummer 79 der Weltrangliste setzte sich Maria beim Rasenturnier auf Mallorca überraschend gegen die an Nummer sieben gesetzte Tschechin Lucie Safarova mit 7:6 (7:3), 4:6 und 6:4 durch und zog ins Halbfinale ein.

Dort trifft die 30-Jährige auf die US-Amerikanerin Sofia Kenin, die zuvor die topgesetzte Französin Caroline Garcia aus dem Turnier geworfen hatte.
Vergangenes Jahr stand Maria, einzig verbliebene deutsche Spielerin bei dem mit 250.000 Dollar dotierten Turnier, bereits in Quebec/Kanada in einem WTA-Halbfinale, scheiterte dort aber an der Belgierin Alison Van Uytvanck.
Maria die einzige deutsche Spielerin, die über das Viertelfinale hinaus gekommen.

Birmingham:
Julia Goerges - Petra Kvitova 1:6 4:6

Das Ergebnis allein spricht für sich. Allerdings hat sich Görges bis ins Viertelfinale vorgekämpft, obwohl die Spiele zuvor alle nicht einfach waren.

Gestern schrieben wir noch: „Görges ist da gerade ein besseres Beispiel - (wie Kohlschreiber und Mayer) - die sich inzwischen ins Viertelfinale beim WTA-Turnier von Birmingham gespielt hat. . .. Es scheint, dass gerade Görges die Einzige ist, die in Wimbledon etwas erreichen kann. Für ihren ersten Grand-Slam-Sieg wird es nun aber langsam Zeit.“

Heute ist das fast wieder überholt, obwohl ihre Gegnerin im Viertelfinale in der aktuellen Verfassung kaum zu schlagen ist. Trotzdem könnte Görges sich im Wimbledon behaupten, wenn nicht gerade die Auslosung die schwierigsten Gegner für sie vorsieht.

Halle Westfalen:

Federer auf dem Weg zum nächsten Titel

Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer ist beim Rasenturnier in Halle/Westf. erneut ins Halbfinale eingezogen. Der 36 Jahre alte Weltranglistenerste gewann zwar etwas mühsam im Viertelfinale gegen Matthew Ebden (Australien) 7:6 (7:2) und 7:5. Ist er damit auf dem Weg zu seinem nächsten Titel?

Federer feierte beim ersten Duell mit dem Weltranglisten-60. Ebden seinen 19. Erfolg auf Rasen in Serie. Er ist Halle-Rekordsieger mit neun Titeln.

 "Ich musste sehr kämpfen heute. Und erst den Rhythmus finden, erkennen, wie er spielt. Er hat wunderbar Volley gespielt", sagte Federer: "Der zweite Satz war eng. Gott sei dank habe ich das gegen Paire schon erlebt, deswegen bin ich da ein bisschen ruhiger geblieben."



geschrieben am 23.06.2018 um 09:59 Uhr.