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Roger Federer möchte noch nicht aufhören

Mit dem Gewinn des Davis Cups hat Roger Federer den letzten in seiner einzigartigen Karriere noch fehlenden Titel gewonnen.
Da wäre es eigentlich Zeit, sich Gedanken über den Tennis Ruhestand zu machen. Für den Schweizer ist diese Option derzeit jedoch kein Thema. Nach eigenen Angaben hat er auch in der Stunde des Triumphs keine Sekunde ans Aufhören gedacht. Noch mache ihm das Tennis zu viel Spass, um sich Gedanken über einen Rücktritt zu machen. So ist also auch in der nächsten Saison wieder mit Federer zu rechnen. Erster Höhepunkt ist dabei die Australian Open, welche Federer in seiner Karriere bereits viermal gewinnen konnte. Auch 2015 gehört er wieder zum erweiterten Kreis der Sieganwärter. Die Top Favoriten sind jedoch Novak Djokovic und Rafael Nadal. Auf einen Turniersieg des Schweizers zahlt der Buchmacher bet365 eine Quote von 7,00. Der britische Buchmacher glänzt mit einer Vielzahl von Wettoptionen. Mit der bet365 App können Wetten auch von unterwegs und sogar noch während der Matches platziert werden.

Karriereende frühestens 2016

Wie Roger Federer unmittelbar nach dem Triumph mitteilte, will er auch 2015 wieder Davis Cup spielen. Der Tennisprofi hat immer wieder deutlich gemacht, dass er mindestens noch bis zu Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro weiterspielen möchte. Immer vorausgesetzt natürlich der Körper spielt mit und er bleibt von Verletzungen verschont. Die Karrierezahlen von Federer sind in der Tat sehr beeindruckend. Er war bei insgesamt 82 Turnieren erfolgreich, darunter 17 Siege bei Grand Slam Turnieren. Auf der ATP Tour stehen insgesamt 996 Einzelsiege zu Buche.

Krönung mit dem Davis Cup

Auf seinen ersten Sieg mit dem Schweizer Davis Cup Team musste Federer lange warten. In den letzten Jahren fehlte es gelegentlich an der notwendigen Motivation, dem Quäntchen Glück wie auch dem passenden Partner. Diesmal stand mit Stan Wawrinka jedoch der perfekte Partner zur Seite, um die „hässlichste Salatschüssel der Welt“ in die Schweiz zu holen. Somit konnte Federer nun auch die letzte Lücke in seiner beeindruckenden Karriere schließen.

Danach ließ es das Schweizer Team in Lille so richtig krachen. Anschließend wurden die Tennishelden in Lausanne von über 10.000 Fans begeistert empfangen. Für Roger Federer waren dies nach eigener Aussage „die verrücktesten 24 Stunden in meiner Karriere“. Er bedankte sich bei den Fans für die unglaubliche Unterstützung. Obwohl das Finale in Lille stattfand machten die Schweizer Fans das Ganze zu einem Heimspiel. Mit ihren Kuhglocken boten diese den Gesängen der französischen Anhänger ordentlich Paroli. Die Franzosen hatten im Halbfinale das deutsche Team knapp mit 3:2 geschlagen und müssen nun weiter auf ihren zehnten Titel warten. Zuletzt waren die Equipe Tricolore 2001 beim wichtigsten Team-Wettbewerb im Tennis erfolgreich. Für die Schweiz war es dagegen der erste Triumph überhaupt.

Davis Cup Finale sorgt für einen Rekord

Das Finale in Lille hat nun auch seinen Weg in die Rekordbücher gefunden. Nach Angaben des Tennis-Weltverbands ITF wurde am Abschlusstag mit 27.448 Zuschauern eine neue Bestmarke erzielt. Der bisherige Rekord von 2004 wurde damit übertroffen. Beim Finale zwischen Spanien und den USA in Sevilla waren 27.200 Zuschauer zugegen.
geschrieben am 01.12.2014 um 09:47 Uhr.