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Serena Williams ist wieder da


Comeback nach Babypause
Serena Williams ist wieder da
So ein bisschen ging die Nachricht im Tennis-Alltag unter: Serena Williams hat am 11. Februar ihr Comeback auf der WTA-Tour gegeben, nachdem sie zuvor mehr als ein Jahr lang pausiert hatte. Der Grund für ihren temporären Ausstieg aus dem Tennis-Betrieb war die Geburt ihrer Tochter im September. Allerdings stand Williams bei ihrer Rückkehr nicht allein auf dem Platz, sondern hatte Unterstützung von ihrer älteren Schwester Venus. Mit dieser bestritt Williams das abschließende Doppel in der Erstrunden-Begegnung der USA im Fed Cup gegen die Niederlande. Gegen Lesley Kerkhove und Demi Schuurs waren die Williams-Schwestern beim 2:6 und 3:6 relativ chancenlos. Von Bedeutung war der Ausgang der Partie allerdings nicht, da Venus Williams und Coco Vandeweghe mit insgesamt drei Siegen im Einzel zuvor bereits für ein Weiterkommen der USA gesorgt hatten.

Seitdem sie im Januar 2017 die Australian Open gewonnen hat, stand Serena Williams nicht mehr in einem offiziellen Match auf dem Platz. Weil Angelique Kerber, die zu diesem Zeitpunkt an der Spitze der Weltrangliste stand, in Melbourne im Achtelfinale ausschied, kletterte Williams zudem ihrerseits zurück an Rang eins. Diese Position verlor sie jedoch, als sie nach dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres zunächst ohne Erklärung eine längere Pause einlegte und dann ihre Schwangerschaft bekanntgab. Seit Ende Januar 2018 wird Williams nicht mehr in der Weltrangliste geführt – zum ersten Mal nach mehr als 20 Jahren.

Bei ihrem Comeback muss sich Williams allerdings zunächst nicht darum sorgen, sich qualifizieren zu müssen oder nicht Teil der Setzliste zu sein. Denn zumindest in acht Turnieren ihrer Wahl wird sie mit „Protected Ranking“ antreten dürfen. Dieses dient dem Schutz von Spielern, die mehr als sechs Monate wegen einer Verletzung oder einer Schwangerschaft nicht an Turnieren teilnehmen konnten. Ihre Position hinsichtlich der Setzlisten entspricht dann der durchschnittlichen Platzierung in der Weltrangliste in den ersten drei Monaten der Pause. Zudem wird Williams wohl ohnehin bei vielen Turnieren eine Wildcard von den Veranstaltern erhalten. Obwohl sie mit ihren 36 Jahren auf das Ende ihrer Karriere zugeht, dürfte sie zumindest noch ein großes Ziel haben: mindestens ein weiteres Grand-Slam-Turnier zu gewinnen. Denn ihr Sieg bei den Australian Open 2017 war ihr 23. Triumph bei einem der vier wichtigsten Turniere des Tennis-Jahres. Damit hat sie nur noch einen Grand-Slam-Titel weniger als die Australierin Margaret Smith Court. Und dafür lohnt es sich doch, noch einmal in Topform zu kommen und es der jungen Generation zu zeigen.






geschrieben am 16.02.2018 um 14:50 Uhr.