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Weltsportler des Jahres


Federer und Williams gewinnen Laureus Awards
Weltsportler des JahresDie Verleihung der Laureus World Sports Awards am 27. Februar war fest in Tennis-Hand – zumindest was die Kategorien des männlichen und des weiblichen Weltsportlers anging. Denn in beiden wurden Tennisspieler ausgezeichnet. Bei den Herren musste man kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass Roger Federer den Preis entgegennehmen würde. Schließlich hat der 36-jährige Schweizer vor kurzem die Australian Open gewonnen und als ältester Spieler aller Zeiten die Spitze der Weltrangliste erobert. Federer selbst musste geahnt haben, dass er die Auszeichnung erhalten würde, schließlich hatte er seine Teilnahme am zeitgleich zur Verleihung stattfindenden Turnier in Dubai abgesagt. Nominiert für den Laureus Award war neben Fußballer Cristiano Ronaldo, Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton, Radsportler Chris Froome und Leichtathlet Mo Farah auch ein weiterer Tennisspieler, nämlich Rafael Nadal. Der Spanier hatte aber trotz seiner Siege bei den French Open und den US Open 2017 das Nachsehen gegen Federer. Dieser durfte schon zum fünften Mal die Trophäe als Weltsportler des Jahres entgegennehmen. Damit hat er den Sprinter Usain Bolt überflügelt und ist nun alleiniger Rekordhalter.

Bei den Damen standen ebenfalls zwei Tennisspielerinnen auf der Nominierungsliste: Serena Williams, die Siegerin der Australian Open 2018, und Garbine Muguruza, die 2017 Wimbledon gewinnen konnte. Den Laureus Award als Weltsportlerin des Jahres erhielt letztlich die 36-jährige Williams, die nach der Geburt ihrer Tochter erst vor kurzem ihr Comeback gefeiert hatte. Neben Muguruza setzte sich die US-Amerikanerin auch gegen die Leichtathletinnen Caster Semenya und Allyson Felix, die Schwimmerin Katie Ledecky und die Skifahrerin Mikaela Shiffrin durch. Für Williams ist es bereits die vierte Auszeichnung dieser Art, ohnehin ist sie die einzige Frau, die mehr als zwei Mal zur weltweit besten Sportlerin des Jahres gekürt wurde.

Roger Federer durfte sich neben seinem Preis als Weltsportler über einen weiteren freuen. Denn auch in der Kategorie Comeback des Jahres wurde der Schweizer ausgezeichnet. Weitere Nominierte aus der Welt des Tennis gingen allerdings leer aus. So musste sich das französische Davis-Cup-Team um Jo-Wilfried Tsonga, das im November 2017 den Wettbewerb gegen Belgien gewann, in der Kategorie Team des Jahres geschlagen geben. Stattdessen siegte das Formel-1-Team von Mercedes. Nicht die 20-Jährige Jelena Ostapenko, die 2017 überraschend die French Open gewann, holte die Auszeichnung in der Kategorie Durchbruch des Jahres, sondern der spanische Golfspieler Sergio García. Und eine weitere nominierte Tennisspielerin gab es: die Japanerin Yui Kamiji. Die Rollstuhlfahrerin gewann 2017 die Australian Open und die French Open und belegt derzeit den ersten Platz der Weltrangliste. Den Laureus Award in der Kategorie Behindertensportler des Jahres gewann allerdings der Leichtathlet Marcel Hug.







geschrieben am 28.02.2018 um 17:23 Uhr.