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Australian Open 2018

Zwei gegen zwei


Die Doppel-Konkurrenz bei den Australian Open 2018
Zwei gegen zwei
Auch wenn die Augen der weltweiten Tennis-Fans hauptsächlich auf die Einzelkonkurrenz gerichtet waren, so gab es bei den Australian Open einmal mehr einige Doppel-Wettbewerbe. Wie üblich standen sich jeweils männliche und weibliche Paare gegenüber, außerdem bildeten für die Mixed-Konkurrenz je ein Herr und eine Dame ein Duo. Die Endspiele im Herren- und Damen-Doppel sowie im Mixed-Wettbewerb fanden ebenfalls an diesem Wochenende statt.

Bei den Damen setzte sich das ungarisch-französische Duo Timea Babos und Kristina Mladenovic durch, das an Position fünf der Setzliste rangierte. Gegen das an Nummer zwei gesetzte russische Doppel Ekaterina Makarowa/Elena Vesnina siegten Babos/Mladenovic mit 6:4 und 6:3. Im Viertelfinale hatten die späteren Siegerinnen das topgesetzte Duo Latisha Chan (Taiwan) und Andrea Sestini Hlaváčková (Tschechien) in einem interessanten Match ausgeschaltet. Nachdem der erste Satz mit 6:4 an Babos/Mladenovic ging, holten sich die Favoritinnen den zweiten Durchgang glatt mit 6:0. Der entscheidende dritte Satz musste im Tiebreak entschieden werden, in dem das ungarisch-französische Doppel mit 8:6 die Oberhand behielt. Die beste deutsche Vertreterin im Damen-Doppel war Anna-Lena Grönefeld, die mit ihrer Partnerin Raquel Atawo aus den USA das Achtelfinale erreichte. Das rein deutsche Doppel aus Mona Barthel und Carina Witthoeft schied in der zweiten Runde aus.

Im Finale des Herren-Doppels wurde sogar Deutsch gesprochen: Der Österreicher Oliver Marach und sein Partner Mate Pavic aus Kroatien trafen auf die beiden Kolumbianer Juan Sebastian Cabal und Robert Farah. Mit 6:4 und 6:4 siegte das österreichisch-kroatische Duo und holte den Titel bei den Australian Open. Nach Julian Knowle und Jürgen Melzer ist Marach damit der dritte Österreicher, der bei einem Grand-Slam-Turnier im Herren-Doppel gewinnen konnte. Im Halbfinale setzen sich Marach/Pavić übrigens gegen Jan-Lennard Struff und seinen japanischen Partner Ben McLachlan durch. Dabei sah es gar nicht schlecht aus für das deutsch-japanische Gespann. Den ersten Satz konnte es mit 6:4 gewinnen, der zweite ging mit 5:7 verloren, und im dritten fiel die Entscheidung erst im Tiebreak zugunsten der späteren Sieger.

Im Endspiel der Mixed-Konkurrenz kam es zu einem Duell zweier Spieler, die bereits in der Doppel-Konkurrenz Titel gewonnen hatten. Tímea Babos stand mit ihrem Partner Rohan Bopanna aus Indien auf der einen Seite des Netzes, während auf der anderen Mate Pavić und die Kanadierin Gabriela Dabrowski Aufstellung nahmen. Dabrowski/Pavić siegten in einem spannenden Match, wobei sie den im Tiebreak-Format ausgespielten dritten Satz mit 11:9 gewannen. Anna-Lena Grönefeld war die einzige Teilnehmerin im Mixed aus Deutschland, mit Robert Farah an ihrer Seite schied sie aber schon in Runde eins aus.









geschrieben am 29.01.2018 um 08:13 Uhr.