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Weltverbesserer?


Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ...

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Vor Jahren wohnte ich in Trier ich denk, das ist nicht weit von hier. Ich fegte dort durch manche Gassen, um das Leben zu erfassen.

So oft gehetzt in vielen raschen Nächten - Echtes zu erhaschen, was nicht nur die Zeit vertreibt, sondern - mir - persönlich - bleibt.

Von Wert - so sollte es schon sein,  so ließ ich mich auf Manches ein, was strahlend schien wie Sonnenschein, doch leer war es im Nachhinein.

Und leer war ich selbst auch dazu - gehetzt, getäuscht, oft ohne Ruh - bin ich so meistens auch geblieben. - Hat Dich die eigene Flucht vor Dir - ja, so war's damals bei mir - auch schon manches Mal getrieben?

Oft spürte ich: "Das ist nicht Glück! Zwei Schritte vor - und drei zurück." Doch Fragen ließen sich betäuben, die Zeit ließ sich auch gut vertreiben.

An manchen Stellen dachte ich: Ja - das macht Sinn - das brauche ich! Du marschierst die Welt zu schützen, statt tatenlos herum zu sitzen.

Gegen Kernkraft, Startbahn West und dies und das - und auch den Rest zogen wir mit Transparenten und sorgten auch für Zeitungs-  enten. Dann doch - in manchen stilleren Stunden, haben Zweifel sich gefunden.

Dann spürte ich die vielen Fragen - nur - wer kann mir die Antwort sagen? Du meine Güte!" - dacht ich mir - Erika, was machst du hier?

Wenn du so immer weiter gehst - und es wird Zeit, dass du's verstehst - dann bist du nicht nur stets gehetzt. Die bittere Ohnmacht, sie verletzt die eigene Seele. So ohnmächtig wurde manches mir verdächtig.

Ja - man kann im Demonstrieren den Grund der Demo selbst verlieren. Ich wusste Ehrlichkeit hat Wert, doch manches in mir lief verkehrt. Mit jedem Mal, wo man gelogen, wird einem Boden weg gezogen. Ich wusste - "bist du nicht mehr ehrlich, wird's für die Selbstachtung gefährlich."

Wurde mancher Eifer zu verbissen, hab ich ihn schließlich weg geschmissen, um Neues danach zu probieren - und wiederum dann zu verlieren.

So ging's auch fleißig auf und ab, denn ausprobieren hält auf Trab. Ganz ehrlich - lang hat's nie gehalten, das Neue zählte schnell zum Alten.
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Dort standen sie - vier junge Leute, ich seh' sie vor mir, als wär's heute. Auf Blumenkübeln stand dort Einer - "Ja, was ist das denn für ein Heiner?

Der spricht von Gott, als würd' der leben, als stünd' er unsichtbar daneben!"

Ich sah mich überrascht hier stehen. Etwas fing an zu geschehen: Als würd' der Unsichtbare eben ganz persönlich zu mir reden!

Als würde Er zustande bringen, dass Saiten in mir neu erklingen, die jahrelang, rostig, vergessen, in der Ecke still gesessen.

Und nie gestimmt, gespielt, geweckt, von haufenweise Staub bedeckt erklangen Töne leise hier in meiner Seele, tief in mir:

"'Nen heißen Draht" zur Wahrheit haben, ist eine der kostbarsten Gaben, die ein Mensch je kann besitzen und Wahrheit wird sein Leben schützen.

Die Demo der besonderen Art sie weckte Neugier, zog ganz zart. Ich dachte mir, als ich hier stand: Das hier ist wirklich allerhand!

Sollte es in diesem Leben noch Petrusse, Paulusse geben, die wissen - wofür sie selbst eben auf diesem runden Globus leben?

Immer wieder muss sich beugen die Seele in uns - tief ins Schweigen. Nie darf sie reden oder fragen, geschweige denn sich offenbaren. Gefüttert mit soviel Ballast wird sie still aufgezehrt in Hast.

Doch jetzt - auf eine sanfte Weise erklang mein Seelenlied ganz leise und fasste Mut - nun zu erklingen die Stimme an mein Ohr zu bringen.

Sollten Sie ähnliche Gedanken oder Fragen quälen, dürfen Sie sich gerne an die Verfasserin dieser Zeilen wenden. Frau Erika Thiex, Email: thiex@gmx.com
Nun wollte ich die Wahrheit finden - ob's wirklich Gott gab - auch ergründen. Gesagt, getan und unbeirrt fragte ich dann ungeniert.

Mit Herzensrätseln recht betreten wurde zum Frühstück ich gebeten. Am nächsten Tag schon sollt' ich kommen zu diesen sonder- baren Frommen. "Sei willkommen um halb neun, wir alle würden uns sehr freun."

Wisst Ihr, was darauf geschah? Ein starkes Ziehen war nun da! War es wegen dieser Leute, dass ich voll Sehnsucht mich drauf freute?

Ich kannte doch die halbe Stadt - denn, wenn die Pinten ich betrat, so sollte es nie lange dauern sah ich Bekannte dort rumkauern.

Was zieht mich hier, wühlt mich so auf? Es wurd' noch stärker tags darauf! So hatte ich mich nicht gekannt - und bin zum Frühstück hin gerannt.

Im Diskutieren war ich stark, waren auch die Fragen arg, die in meinem Herzen steckten und unerklärlich Sehnsucht weckten - nach dem mir unbekannten Gott.

Ein Kampf, der tobte, fort und fort, zog mich von links nach rechts und dann fing's wieder mal von vorne an - Stund um Stund, in den Debatten, dass wir mehr Spät- als Frühstück hatten.

Die Fragen in mir zogen Kreise mit Argumenten, laut und leise. Hatt' ich 'ne Antwort dann erhalten, versuchte ich sie auszuschalten mit einem:

"Das kann doch nicht sein! Sieh doch mal hier - und sieh es ein!" - versuchte ich vom Tisch zu wischen, was man versuchte aufzutischen. Doch diese Sehnsucht in mir brannte, die ich bis dahin noch nicht kannte.

Oft wollte ich sie unterdrücken, das sollte mir zum Glück nicht glücken! So saß ich da und staunte bloß: "Mensch, was ist nur mit mir los?"

Dann hatte Einer sich's getraut: Schon lange hatte er durchschaut, was wirklich mit mir los gewesen, als hätte er in mir gelesen.

So stand der auf, nach ein paar Stunden, nach vielen Für - und - Wider Runden meinen Verstand zum Herz zu neigen, mir mein Verhalten aufzuzeigen:

"Das Fenster öffnen" - nur 'nen Spalt - könnt' ich ja schon. Nein! Aber! Halt! Worauf lasse ich mich ein? Geschlossen muss mein Fenster sein!

Um wieder mal nur zu entdecken: Die Sehnsucht lässt sich nicht verstecken. Hier war auch eine Kraft am Werke, zog mich zu Gott mit aller Stärke.

So ging es stetig ohne Ruh: "Mein Fenster auf - mein Fenster zu!" Ich wollte doch die Antwort finden, fand mich dabei mich raus zu winden.

So stand der Mann am Fenster nun, um Eines ganz beherzt zu tun: Er öffnete sperrangelweit das Fenster - und rief aus erfreut:

"Öffne Deine Herzenstüren!" Was hast Du wirklich zu verlieren? Die Fragen, Leere - und das Bohren? Darin hast Du Dich eh verloren.

Lass Dich auf Gottes Rufen ein und mach mal ganz auf, lass Ihn rein! Meinen Augen kaum getraut, war mir klar: "Ich bin durchschaut!"

Doch ohne mich mit spitzen, grellen Worten hier nur bloßzustellen. Es war die Wahrheit, die er sprach. Lange schwiegen wir danach.

Und ein wohltuendes Schweigen sollte mir mein Herz nun zeigen. Mir wurde hierin plötzlich klar, dass GOTT selbst lebt - und ER WAR DA!

Sein Ziehen in mir war's, das brannte und mich bei meinem Namen kannte! Minutenlang war alles still - ich unterbrach dies: "Ja, ich will! - hörte ich mich nun selbst wagen meine Antwort IHM zu sagen dem Lebendigen, Guten GOTT, der mir hier Seine Hände bot.

Er half mein Herz zu überwinden und IHN selbst dabei zu finden. Ist dies nun auch schon Jahre her, entdecke ich doch mehr und mehr, wo meine Kräfte nicht weit reichen, ist ER mit niemand zu vergleichen!

ER hat auch mir Sein JA gegeben und ist seither in meinem Leben. So stark, wahrhaftig ist Sein Lieben. ER hat mir's selbst ins Herz geschrieben:

Die Treue GOTTES hört nie auf! ER nahm für mich den Schmerz in Kauf, als ER am Kreuz an meiner Statt auch all mein Leid getragen hat!

So liebt nur Einer, ER ist GOTT, durchlitt am Kreuz all meine Not. Und wenn man sich das mal ausmalt - GOTT selbst hat meine Schuld bezahlt!

So steht ER an der Herzenstür und klopft ab heute auch bei Dir! Die Frage ist - wirst Du es wagen IHM auch ein "Ja, ich will!" zu sagen?