| Die Bibel erzählt die Geschichte eines Kindes, das in Bethlehem als Sohn eines jungen Paares auf einer Reise geboren wird. Man findet keine Herberge. Das Kind namens Jesus kommt in einer Futterkrippe in einem Stall zur Welt. Besondere Ereignisse begleiten die Geburt. Ein Stern geht auf, Engel erscheinen, Leute reisen von weit her an, um dieses Kind zu sehen. Propheten bezeichnen es als den Retter und Erlöser der Welt. Doch zunächst ist es ruhig um den Sohn des Zimmer- manns. Er wächst in bescheidenen Verhältnissen bei seinen Eltern Maria und Josef im nordisraelischen Nazareth auf. Alles spricht dafür, dass Jesus ein ganz normaler Junge ist - mit Ausnahmen: Im Tempel stellt er den Theologen viel gescheitere Fragen, als diese sie von einem Jungen mit zwölf erwarten. Von seinen Eltern zur Rede gestellt, lässt er etwas von seiner wirklichen Herkunft durchblicken. |
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Er sei hier schließlich im Haus "seines Vaters", rechtfertigt er sich.
Noch bevor er in die Öffentlichkeit geht, lässt er sich taufen. Zeugen hören dabei eine himmlische Stimme: "Du bist mein geliebter Sohn, der meine ganze Freude ist."
Die Werte auf den Kopf gestellt. Bald darauf erregt er Aufsehen mit Wundern. Er heilt unheilbar Kranke, Blinde, von Dämonen Besessene und Verstümmelte. Er ruft den toten Sohn einer mittellosen Mutter aus dem Grab. Er erweckt und heilt nicht nur, sondern beansprucht auch, Sünden zu vergeben. Zwölf Männer heften sich an seine Fersen, einfache Leute, denen er seine Ideen anvertraut. In seiner berühmten Bergpredigt predigt er rückhaltlose Liebe, erklärt Arme für reich und Unterdrückte zu Mächtigen. Damit kehrt er die Werte um und verwirrt sein ganzes Umfeld. In Gleichnissen deutet Jesus an, wie das "Reich Gottes", schon begonnen habe. Doch ist es erst ansatzweise da: in Menschen, die sich ihm anvertrauen. Das weckt Hoffnung beim Volk. Doch er versucht zu zeigen, dass politische Hoffnungen verfrüht sind und dass er als König der Herzen gekommen ist, der Vertrauen in sich und seinen Vater sucht. Er redet von Umkehr , von der Hinwendung zu Gott. Er bezeichnet sich als "den Weg, die Wahrheit und das Leben", und niemand komme zu Gott, es sei denn durch ihn, sagt er. Nur wer an ihn glaube und ihm nachfolge, der erhalte das "ewige Leben".
Scharfe Kritik an den Mächtigen
Bei seinen Reden eckt er bei den einflussreichen Leuten in Politik und Kirche an. In Diskussionen fährt er dem Establishment hart an den Karren. Er entlarvt die Leader als Abzocker, denen Macht und Geld wichtiger sind als die Liebe zu den Menschen. Sein Einfluss beunruhigt die religiöse Elite. Sie wiegelt das Volk auf und klagt ihn des Hochverrats an. Der römische Machthaber Pilatus verurteilt ihn zum Tod am Kreuz.
"Es ist vollbracht!", schreit Jesus mit dem letzten Atemzug. Doch für seine Jünger sind vorerst alle Hoffnungen zerbrochen. Da kommt die Meldung von seiner Auferstehung. Er hat das Grab verlassen, begegnet seinen Jüngern und fordert sie auf, die "gute Nachricht" überall zu verbreiten.
Wie Sie Jesus persönlich kennen lernen:
Es sind vier Überlegungen und Einsichten, auf die es ankommt.
Wenn Sie weitere Fragen über Jesus haben, hier lesen Sie weiteres über ihn. Wiedergeburt.
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