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Die neue Tennis-Generation tritt an

Der Umbruch im Tennis hat lange auf sich warten lassen, aber in diesem Jahr treten erstmals eine Reihe von jungen Tennisspieler aus dem Schatten der Altstars, die seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten das Geschehen bei den großen Turnieren dominieren.

Noch denken die drei Legenden Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal, die seit der Jahrtausendwende die Tenniswelt beherrschen, nicht ans Aufgeben, aber die Herausforderer werden stärker.

Und das Alter kommt allmählich zum Tragen. Obwohl bessere Sportmedizin, ausgefeilte Ernährung und ein besseres Umfeld rund um den Sport Topspieler länger in Form halten, lässt sich die Zeit nicht anhalten.

Roger Federer, der schweizer Superstar, der 2003 in Wimbledon den ersten seiner drei Grand-Slam-Titel geholt hat, ist inzwischen 37 Jahre alt. Zum Vergleich: Deutschlands Tennislegende Boris Becker war 31 Jahre alt, als er sich vom aktiven Tennis verabschiedete. Ivan Lendl war 34 Jahre alt, als er in den Ruhestand als Spieler trat.

Das Alter haben auch Djokovic und Nadal fast erreicht. Der Serbe, der derzeit wieder die Weltrangliste anführt, ist 31 Jahre alt und damit ein Jahr jünger als der Spanier Nadal. Insgesamt haben die drei Veteranen seit 2003 bereits 730 Wochen lang die Spitzenposition innegehabt.

Überhaupt domininieren seit langem die älteren, erfahreneren Spieler. Sieben der zehn Top-Ten-Spieler sind mindestens 30 Jahre alt.

Doch der Nachwuchs drängt auf einen Umbruch. Als große Hoffnung gilt der Hamburger Alexander Zverev, der laut 888sport mit einer Quote von 11 zu 1 als einer der Mitfavoriten auf den ATP-Titel gilt. Höher eingeschätzt werden nur die ewigen Hoffnungsträger Novak Djokovic mit 4 zu 11 und Roger Federer mit 7 zu 1. Durch das hohe Aufgebot von Top-Spielern macht das Wetten auf Tennisspiele auch wieder mehr Spaß, da die Ergebnisse bis zum Schluss offen sind – nicht wie etwa beim Fußball und dem FC Bayern München.

Das bislang beste Ergebnis bei einem der vier Majors war für den 21-jährigen Zverev das Erreichen des Viertelfinales bei den French Open 2018. Das hat allerdings bereits ausgereicht, um ihn auf Platz fünf der Weltrangliste zu katapultieren.

Seine Nervenstärke hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt, als er Federer 2017 in einem Finale in Montreal bezwang und sich auch gegen Djokovic in Rom in einem Finale durchgesetzt hat. Drei Titel in der Masters-1000-Serie gehen auf das Konto des jüngsten Top-Ten-Spielers.

Aber auch Spieler wie Mirza Basic, Roberto Carballes Baena, Frances Tiafoe und Marco Cecchinato wollen beweisen, dass ihr jeweils erster Titelgewinn bei einer ATP-Tour in diesem Jahr kein Ausrutscher war. Der Italiener Cecchinato ist derzeit die Nummer 20 der Weltrangliste, der US-Amerikaner Tifaoe liegt auf Platz 40.  Der Spanier Baena ist auf Platz 73, und der Bosnier Basic nimmt Rang 81 ein.

Doch selbst wenn sich Federer, Djokovic und Nadal dermaleinst vom Tenniscourt als aktive Spieler verabschieden, heißt das noch lange nicht, dass sie den Sport nicht weiterhin prägen können.

Fast alle Tennisgrößen haben sich zumindest vorübergehend als Trainer engagiert.

Zverev wird seit August von dem langjährigen Weltranglistenersten Ivan Lendl gecoacht, aber auch Boris Becker hatte Interesse an dem jungen Talent.

Seinen großen Durchbruch als Coach hatte Lendl mit dem jungen Schotten Andy Murray, den er 2012 unter seine Fittiche nahm. Murray kann inzwischen auf drei Major-Titel zurückblicken, darunter Wimbledon. Jetzt hofft Zverev auf einen ähnlichen Durchbruch. Auch Djokovic und Federer haben als Spieler von der Weisheit der vorhergegehenden Generation profitiert. Djokovic wurde zwischenzeitlich von Boris Becker trainiert, und Federer hatte den schwedischen Star Stefan Edberg im Team, ehe er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wollte. Der aktive Abschied ist noch lange kein Karriere-Aus.











geschrieben am 19.11.2018 um 16:08 Uhr.