Kohlenhydratblocker – Risiken, Wirkung, Einnahme

Nicht jedes Nahrungsergänzungsmittel kann ohne weiteres eingenommen werden. Dies gilt auch für Kohlenhydratblocker. Insbesondere dann, wenn Vorerkrankungen vorliegen, ist Vorsicht geboten. In diesem Fall ist es notwendig, mit einem Arzt Rücksprache zu halten. Auch sollten Sie sich im Vorfeld über das Thema informieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, wodurch sich das Nahrungsergänzungsmittel auszeichnet und ob Ihnen die Einnahme zu empfehlen ist.

Was sind Kohlenhydratblocker?

Kohlenhdratblocker

Jene Substanzen sollen dafür sorgen, dass sich besonders fett- und zuckerhaltige Nahrungsmittel nicht in Form von Fett ansetzen. Sie sind oftmals in Tablettenform erhältlich. Die sogenannten „Dickmacher“ können Sie bei Einnahme des Mittels zwar konsumieren, aber danach werden sie unverarbeitet vom Körper ausgeschieden. Viele Substanzen dieser Art setzen auf den Wirkstoff Phaseolin. In ihm ist ein Enzym enthalten, welches die Aufspaltung der Kohlenhydratmoleküle hemmt. Der Körper kann den Zucker dann nicht mehr verwerten und scheidet ihn wieder aus.

Mit welcher Wirkung ist zu rechnen?

Zur Wirkung von Kohlenhydratblockern gibt es bisher nur wenige Studien. Ein Beweis für die Effektivität von Phaseolin steht also aus. Generell sollen die Mittel aber bewirken, dass Kohlenhydrate im Organismus nicht mehr aufgespalten werden. Sie können sich dann auch nicht in Form von Fettpolstern ablagern. Generell empfehlen Experten eine regelmäßige Einnahme der Tabletten. Denn nur nach einer regelmäßigen Anwendung lässt sich sagen, ob sie tatsächlich den gewünschten Effekt haben.

Für wen sind Kohlenhydratblocker gedacht?

Laut Edenext.eu wurden Kohlenhydrat blocker Supplements in erster Linie für Menschen auf den Markt gebracht, die es nicht schaffen, eine Low-Carb-Diät streng durchzuhalten. Mit einem solchen Nahrungsergänzungsmittel können die betreffenden Personen zuckerhaltige Lebensmittel zu sich nehmen, ohne dass sie einen negativen Effekt befürchten müssen. Denn die Substanzen regen den Stoffwechsel an, sodass eine Gewichtszunahme unwahrscheinlich ist.

Was sollte man bei der Einnahme beachten?

Kohlenhydratblocker Einnahme

Wollen Sie Kohlenhydratblocker über einen längeren Zeitraum hinweg einnehmen, müssen Sie viel trinken. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie zusätzlich Sport betreiben. Denn das Mittel ist dafür bekannt, dass es dem Körper Wasser entzieht. Auch beugt häufiges Trinken einer Verstopfung samt Völlegefühl vor. Leiden Sie unter Vorerkrankungen oder nehmen Sie dauerhaft Medikamente ein, sollten Sie sich im Vorfeld an einen Arzt wenden. Schließlich wollen Sie im Vorfeld sicherstellen, dass Sie mit dem Nahrungsergänzungsmittel Ihre Gesundheit nicht gefährdet.

Ein Spezialist wie ein Oecotrophologe kann Ihnen des Weiteren Tipps zur korrekten Einnahme der Tabletten geben. In medizinische Behandlung sollten Sie sich unbedingt dann begeben, wenn die Neben- und Wechselwirkungen bei Ihnen sehr stark ausfallen. Verspüren Sie starke Krämpfe oder fühlen Sie sich abgeschlagen, setzen Sie die Tabletten ab und vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Mitunter liegt bei Ihnen eine Unverträglichkeit vor.

Sind Kohlenhydratblocker für Tennisspieler sinnvoll?

Ob Sie als Tennisspieler von einem Kohlenhydratblocker profitieren, hängt von Ihren Zielen ab. Ist der Sport für Sie nur ein gelegentliches Hobby, das Sie bei Ihrer Gewichtsabnahme unterstützen soll, können Ihnen die Mittel dabei helfen, Ihr Ziel schneller zu erreichen. Anders verhält es sich, wenn Sie sich beim Tennisspielen stetig verbessern wollen und körperlich Fit sein müssen. In diesem Fall ist es bessern, wenn Sie auf natürliche Zuckerblocker setzen.

Auf diese Weise ersparen Sie sich die unangenehmen Nebenwirkungen und behalten trotzdem Ihre Form. Allerdings müssen Sie hierbei mit einer längeren Wartezeit bis zum Einsetzen der Wirkung rechnen. Wollen Sie trotzdem nicht auf die Einnahme von einem Kohlenhydratblocker verzichten, müssen Sie viel trinken. Dies gilt sowohl für den Alltag als auch für die sportliche Betätigung.

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?

Viele Risiken gibt es bei einem Kohlenhydratblocker nicht. Nebenwirkungen sind aber durchaus vorhanden. So leiden Personen, welche die Substanz einnehmen und ihren Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgen, relativ häufig unter Völlegefühl und Verstopfung. Vereinzelt können zudem Blähungen, Durchfall und Magenkrämpfe auftreten. Stellen Sie vor der Einnahme sicher, dass bei Ihnen keine Allergie auf die Inhaltsstoffe vorliegt.

Paradoxerweise fallen die Nebenwirkungen besonders stark aus, wenn das Nahrungsergänzungsmittel sehr wirksam ist. Sie kommen dann also ihrer Aufgabe nach und bewirken einen Gewichtsverlust. Allerdings kann es im Zuge dessen auch zu einem Vitamin- und Nährstoffmangel kommen, da der Organismus zu wenige lebenswichtige Stoffe zu sich nimmt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Ihre Ernährung recht einseitig ist.

Planen Sie also, Kohlenhydratblocker einzunehmen, müssen Sie zuerst Ihre Ernährung in den Griff kriegen. Achten Sie von Anfang an darauf, dass diese nur einen geringen Anteil an Kohlenhydraten enthält. Idealerweise sind Gemüse, Obst und Proteine der Hauptbestandteil Ihres Speiseplans. Damit stellen Sie sicher, dass die Nebenwirkungen gering ausfallen. Lassen Sie sich bei diesem Vorhaben im Bedarfsfall von einem Ernährungsberater unterstützen.

Was sind natürliche Kohlenhydratblocker?

Was sind natürliche Kohlenhydratblocker

Wollen Sie Kohlenydratblocker in Ihrer natürlichen Form einnehmen, dann greifen Sie zu Kidneybohnen. Auch sie enthalten das Enzym Phaseolin und blockieren die Einnahme der sogenannten Dickmacher. Dies gilt übrigens auch für weiße Bohnen. Der Vorteil dieser Nahrungsmittel ist, dass Sie sie zu geringen Preisen erstehen können. Zumeist werden sie Ihnen in Form von Dosen angeboten. Auch lassen sich die Bohnen leicht mit vielen Speisen kombinieren. Die Nebenwirkungen fallen dabei natürlich äußerst gering aus. Allerdings sollten Sie im Vorfeld trotzdem sicherstellen, dass bei Ihnen keine Unverträglichkeit auf das Nahrungsmittel oder die Inhaltsstoffe desselben vorliegt.

Im Vergleich zu einem Kohlenhydratblocker in Tablettenform, müssen Sie sich jedoch etwas gedulden. Es kann einige Wochen dauern, bis erste Erfolge zu sehen sind. Außerdem dürfen Sie auch hier nicht auf eine vielseitige Ernährung verzichten. Kombinieren Sie die Kidneybohnen daher am besten mit großen Portionen an Gemüse und Protein. Damit steht einem ausgewogenen Lebens- und Ernährungsstil nichts mehr im Weg.

Fazit

Kohlenhydratblocker können Ihnen dabei helfen, die körpereigene Aufnahme von Kohlenhydraten zu reduzieren. Als Vorteil erweist sich dies vor allem dann, wenn Sie eine Low-Carb-Diät machen, aber trotzdem nicht vollständig auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichten können oder wollen. Doch bei der Einnahme solche Nahrungsergänzungsmittel ist Vorsicht geboten.

Dies gilt vor allem dann, wenn bei Ihnen eine Grunderkrankung vorliegt und Sie bereits Medikamente einnehmen. In diesem Fall sollten Sie sich im Vorfeld unbedingt mit einem Arzt in Verbindung setzen. Beachten Sie, dass die Einnahme der Kohlenhydratblocker oft mit Nebenwirkungen wie Blähungen, Verstopfung und Magenkrämpfen verbunden ist. Sie müssen daher unbedingt auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten.

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